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Die XOn wird von neuen Mitarbeitern gestärkt und ist eines der zwei Unternehmen in Deutschland, die einen
Certified LabVIEW Architect beschäftigen.
Das Jahr steht ganz im Zeichen von LabVIEW FPGA.
Mit der darauf basierenden LIN Development Suite erweitern wir unser Angebot um ein System zum Testen von LIN-Steuergeräten.
In der Halbleiterindustrie setzen wir FPGA-Karten zum Chip-Test ein und erhöhen damit die Testgeschwindigkeit deutlich.
Das Jahr wird überschattet vom Tode unseres Geschäftsführers Josef Trauner
Unsere Mitarbeiter brauchen Platz zum Arbeiten; also wird kurzerhand eine weitere Etage in der Luisenstraße angemietet.
In einem bisher nicht besonders freundlichen Wirtschaftsklima verhält sich die XOn azyklisch, es wird erstmals ernsthaftes Marketing betrieben, um noch besser auf die Kunden eingehen zu können. In Erwartung großer Erfolge erhöhen wir gleichzeitig auch die Kapazität durch einen weiteren Ingenieur.
Prüfstände der XOn werden jetzt auch außerhalb von Deutschland eingesetzt, große Projekte sind ein Prüfstand für Hinterachsgetriebe bei Visteon/Swansea/Wales und ein Motoren-Kalttest bei MWM/Sao Paulo/Brasilen. Auch das Team wird international, Riccardo (Bosis) kommt direkt von der Universität Mailand zur XOn
Die Größe der Projekte wächst mit, ein Highlight im Jahr 1999 war ein Prüffeld für EPCOS mit 100 kompletten Prüfplätzen. Auch Infineon setzt auf XOn und läßt Prüf- und Programmierplätze für Halbleitersensoren entwickeln. Das Team wird durch Peter (Prinzen) verstärkt, der seine Freizeit freiwillig nutzt, um diesen Internetauftritt zu schleifen.
Auch in Europa wächst die Bedeutung des Internet. Die XOn verbessert ihren Auftritt im Web mit der neuen, prägnanten Adresse und erschließt sich damit einen weltweiten Kundenkreis. Das DAO Toolkit wird 1998 in Australien, Irland, Schweden, Schweiz und USA verkauft. Zusammen mit ABB entsteht bei Mercedes in Berlin der erste Motoren-Kalttest-Prüfstand, bei Bosch gehen die Automaten für Einspritzsysteme in die Produktion. Das 10-jährige Jubiläum feiert die XOn bei einer Floßfahrt mit den Kunden feucht/fröhlich, ein Ereignis von dem man heute noch gerne spricht.
Auf der MessComp können die Besucher ihr Geschick auf einer Carrera Rennbahn beweisen. Der PC mit LabVIEW und IMAQ Vision ist als Gegner kaum zu schlagen, aber die Kunden kämpfen bis der Nachtwächter den Strom abstellt.
Mit viel mehr Platz und neuen Mitarbeitern ging es ab Herbst in der Luisenstraße weiter, 137 m² erschienen als unbegrenzte Fläche für neue Ideen. Martin Müller bringt als Elektroingenieur neue Kompetenz in die XOn, lötende Mathematiker kommen seit dem bei uns nur noch in lustigen Anekdoten vor.
Unser erstes Produkt X1 setzt sich würdig in Szene, Bezeichnung und Logo werden als Marke geschützt.
Torsten (Levin) findet aus Annaberg-Buchholz zur XOn und implementiert mit LabVIEW Prüfstände für Papst Motoren, die ein bis heute aktuelles Software-Design prägen, aus dem auch 2002 wieder neue Systeme entstehen. Auf der MessComp in Wiesbaden ist XOn als Partner von National Instruments vertreten.
Nach vielen erfolgreichen Projekten bekommt XOn von der BMW AG einen Rahmenvertrag, mit dem Systeme ohne bürokratischen Aufwand schnell und flexibel geliefert werden können.
Schon 1992 zog es uns zur Sonne, in die neuen Geschäftsräume in der Sonnenstraße direkt in der Müncher Stadtmitte. National Instrument hatte gerade eine deutsche Niederlassung gegründet, das damals drei Mann starke Team fand mit der XOn den ersten deutschen Alliance Partner. Damals wurde vor allem LabWindows für DOS eingesetzt, LabVIEW gewann erst mit der Version 2.5 an Bedeutung, die auf PCs mit Intel Prozessoren lief.
Im Jahr 1991 bezog die XOn zusammen mit der rd electronic neue, größere und schönere Räume im S-Bahn Bereich außerhalb von München. Josef Trauner ist seit 1990 fester Mitarbeiter, sein heute noch gültiger Arbeitsvertrag enthält interessante Klauseln wie "Der Mitarbeiter hat seine ganze Arbeitskraft der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen". Vergeblich haben wir versucht, unseren Werkstudenten in einem komplexen Projekt für die Linde AG zu verschleißen, Klaus (Riedl) hat durchgehalten und ist heute einer der Geschäftsführer.
Die XOn erblickt das Licht der Welt. Im Handelsregister Abteilung B wird unter Nummer 86611 "Herstellung und Vertrieb von Software aller Art, sowie Ingenieurleistungen auf dem Gebiet der Systemtechnik" als Gegenstand des Unternehmens eingetragen. Die XOn erstellt hauptsächlich Bediensoftware und Applikationen mit den Datenloggern der rd electronic. Unser erstes Büro liegt in der Gmunder Straße, auf einer Größe von 30,6 m² wird deutlich mehr Komfort geboten als in der klassischen Gründergarage. Der größte Kunde der ersten Tage war die BMW AG.